+•• •••• ••••

Lexikon & häufige Fragen

Fachbegriffe rund ums Holz einfach erklärt – und die Fragen, die uns Waldbesitzer am häufigsten stellen.

Fachbegriffe einfach erklärt

Von Festmeter bis Verkauf ab Stock: die Begriffe, die Ihnen rund um die Schlägerung begegnen.

Festmeter (fm)
Ein Kubikmeter reines Holz ohne Luftzwischenräume – die übliche Einheit, nach der Schlägerung und Holz abgerechnet werden.
Erntefestmeter (Efm)
Festmeter abzüglich Rinde und Ernteverlust (meist rund 10–20 %). Häufig die Menge, die bei der Abfuhr tatsächlich gemessen wird.
Raummeter (rm) / Ster
Ein Kubikmeter geschichtetes Holz samt Luftzwischenräumen – etwa beim Brennholz. Rund 0,7 Festmeter entsprechen einem Raummeter.
Schüttraummeter (srm)
Ein Kubikmeter lose geschüttetes Holz, etwa Hackgut oder Scheite. Locker geschüttet entspricht das grob 0,4 Festmeter.
Harvester (Vollernter)
Die vollmechanisierte Schlägerung: eine Maschine fällt den Baum, entastet ihn und schneidet ihn in einem Durchgang auf Länge. Effizient auf Flächen.
Motormanuelle Schlägerung
Fällen mit der Motorsäge – für einzelne Stämme, heikle Stellen oder dort, wo die Maschine nicht hinkommt.
Rückung
Das Bringen der gefällten Stämme vom Bestand an die Forststraße. Diesen Schritt übernehmen wir selbst; die Abfuhr ab der Straße macht der Abnehmer.
Durchforstung
Das gezielte Entnehmen einzelner Bäume, damit die verbleibenden mehr Licht und Platz zum Wachsen bekommen – Pflege statt Kahlschlag.
Sortiment
Die Einteilung des Holzes nach Länge, Durchmesser und Qualität – etwa Sägerundholz, Industrieholz oder Brennholz, je nach späterer Verwendung.
Schwach- & Starkholz
Schwachholz ist dünnes, junges Holz (oft aus der Durchforstung), Starkholz das kräftige, hiebreife Holz. Wir decken beides mit je einer passenden Maschine ab.
Verkauf ab Stock (Abstockvertrag)
Der Verkauf des noch stehenden Holzes: Schlägerung und Abwicklung laufen über den Abnehmer, Sie reduzieren Risiko und Aufwand. In Österreich meist mit 13 % USt.
Hangneigung
Die Steilheit des Geländes in Grad. Unsere Harvester arbeiten mit Ketten und Bogiebändern bis zu rund 60° – auch sehr steiles Gelände ist machbar.

Das fragen Waldbesitzer am häufigsten

Kurz und ehrlich beantwortet – besonders, wenn Sie zum ersten Mal Holz schneiden lassen.

Was kostet die Schlägerung?

Feste Preise nennen wir bewusst nicht, weil jeder Bestand anders ist. Als Anhaltspunkt: die motormanuelle Schlägerung liegt zum Beispiel ab ca. 25 €/h, für die Überstellung der Maschinen fallen bei kleinen Aufträgen zum Beispiel rund 100 € an. Ihr genaues, unverbindliches Angebot bekommen Sie nach einer Besichtigung vor Ort.

Wie wird abgerechnet?

Abgerechnet wird nach Festmetern; die Menge stellt der Abnehmer bei der Abfuhr fest. Auf Wunsch werden die Schlägerungskosten direkt aus dem Holzerlös verrechnet – Sie müssen also nichts vorfinanzieren.

Ab welcher Menge lohnt sich ein Einsatz?

Eine feste Mindestmenge gibt es nicht. Einzelne Stämme erledigt Rudi mit der Motorsäge, für größere Flächen kommen die Harvester. Bei kleineren Aufträgen unter rund 300 Festmetern kommt eine Überstellungspauschale dazu, weil die Maschinen erst zum Einsatzort gebracht werden.

In welchem Gebiet sind Sie tätig?

Wir arbeiten im Umkreis von rund 50 km um unseren Betrieb in Dorfstetten und decken damit Teile des Most- und Mühlviertels ab – also Niederösterreich und Oberösterreich. Ob Ihr Wald im Einzugsgebiet liegt, klären wir kurz am Telefon.

Wie schnell können Sie kommen?

Nach Ihrer Zusage brauchen wir in der Regel rund 7 Werktage Vorlauf. Weil die Einsätze saison- und witterungsabhängig sind, stimmen wir den genauen Termin am besten telefonisch ab.

Was passiert mit meinem Holz?

Wir fällen, rücken das Holz an die Forststraße und sortieren es. Die Abfuhr ab der Straße und die Vermarktung übernimmt der Abnehmer bzw. unser Partner. Auf Wunsch ist auch der Verkauf ab Stock möglich – dann läuft die Abwicklung komplett über den Käufer.

Können Sie auch im Steilgelände arbeiten?

Ja. Unsere Harvester sind mit Ketten und Bogiebändern ausgerüstet und arbeiten bis zu rund 60° Hangneigung – auch sehr steiles Gelände ist für uns machbar.

Was muss ich als Waldbesitzer vorbereiten?

Am besten kennen Sie die ungefähren Grenzen Ihres Waldes und eine Zufahrt. Alles andere schauen wir uns bei der Besichtigung gemeinsam an und beraten Sie – Vorkenntnisse brauchen Sie keine, auch wenn Sie zum ersten Mal Holz schneiden lassen.

Ihre Frage war nicht dabei?

Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns – wir erklären Ihnen alles verständlich und machen Ihnen ein unverbindliches Angebot.